Aktien Schweiz Eröffnung: SMI Wochenschluss mit neuem Anlauf auf 14'000 Punkte

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25.09.2026 , 09:38:11

Zürich (awp) - Zum Wochenschluss nimmt der Schweizer Aktienmarkt noch einmal Anlauf auf die 14'000er Marke. In den vergangenen Tagen hat er diese psychologisch wichtige Marke zwar immer wieder einmal kurz durchbrochen, konnte sich bislang aber nicht nachhaltig darüber etablieren.

Im Fokus der Anleger steht weiter alles rund um den Iran und damit verbunden der Ölpreis sowie die Eigendynamik an den Anleihemärkten. Auch das nahende Monatsultimo rückt zunehmend in den Blick, da Investoren zum Monatsende oftmals noch Positionen umschichten. Immerhin sind die Ölpreise zum Wochenschluss nach ihrem zuletzt starken Anstieg wieder etwas gesunken. Der Iran legte den USA laut Medienberichten einen neuen Vorschlag zur Wiederaufnahme der Verhandlungen über ein mögliches Ende des Krieges vor. Über Vermittler sei der US-Regierung ein Plan vorgelegt worden, wonach die Strasse von Hormus nach sieben Tagen wieder geöffnet werden könne, wenn bestimmte Bedingungen erfüllt seien, berichteten verschiedene Zeitungen.

Der SMI klettert gegen 09.25 Uhr um 0,71 Prozent auf 14'003,96 Punkte. Bei den 20 SMI-Titeln sind die Gewinner mit 17 klar in der Überzahl. Der Mid-Cap-Index SMIM gewinnt 0,83 Prozent auf 3'124,96 Punkte und der breite SPI 0,70 Prozent auf 19'843,41 Zähler.

Rendite-Anstieg verlangsamt sich etwas

Neben den Ölpreisen scheint sich auch der Ausverkauf bei Anleihen zum Wochenschluss in Asien verlangsamt zu haben. "Doch der rasante Anstieg der weltweiten Renditen in dieser Woche lässt die Alarmglocken läuten", kommentiert eine Händlerin. Die Rendite 10-jähriger US-Anleihen stieg am gestrigen Donnerstag um 12 Basispunkte und innerhalb von zwei Handelstagen um 28 Basispunkte. Die stetig steigenden Energiepreise verstärkten die Erwartungen an weitere Zinserhöhungen, heisst es bei der St. Galler Kantonalbank. "Die Renditen 10-jähriger US-Staatsanleihen und deutscher Bundesanleihen mit vergleichbarer Laufzeit erreichten dadurch ein neues Mehrjahreshoch."

Dass der SMI nicht noch stärker im Plus steht, liegt an den Schwergewichten. Nestlé (-0,3%) belasten dabei noch etwas mehr als Novartis und Roche (beide +0,3%).

Dem stehen Kursgewinne von jeweils mehr als 2 Prozent bei der UBS und ABB gegenüber. Bei der UBS verweisen Börsianer auf Gerüchte am Markt, die UBS könne womöglich einen Zusammenschluss mit der Grossbank Morgan Stanley anstreben, um dem strengeren Eigenmittelregime des Bundesrats entgehen zu können.

ABB wiederum kommt mit seiner am Vortag vorgestellten Datencenter-Architektur gut an.

In den hinteren Reihen fallen noch Huber+Suhner (+3,4%) auf. Das Unternehmen übernimmt das Connected-Intelligence-Geschäft der britischen Motion Applied.

hr/to